Unterzeichnung des Versailler Vertrags, 1919
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Weimar und Versailles

[Deutschland, 1919] Am 6. Februar 1919 kam die Nationalversammlung im Nationaltheater in Weimar zusammen, denn in Berlin wurde weiter gekämpft. Der Tagungsort hat den Namen der ersten deutschen Republik geprägt.

Alliierte Rheinlandbesetzung
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Alliierte Rheinlandbesetzung

[Rheinprovinz, Frühjahr 1919] Der Versailler Vertrag und das „Rheinlandabkommen“ legten die Bedinungen für die Besetzung des Rheinlandes auf 15 Jahre fest.

Ehrenbreitsteinstein 1919
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American Forces in Germany

[Rheinprovinz, Herbst 1919] Chiara in Amerika war erleichtert, dass der Krieg endlich vorbei war. Aber noch immer waren ihr Mann John und viele Kameraden in Europa. Dann kam ein Brief aus Koblenz.

Königswinter, da Schwarz-Rot-Gold der Weimarer Republik
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Zuversicht

[Rheinprovinz, Anfang 1920] Im Februar 1920 rückten französischen Besatzungstruppen in Bonn ein und besetzen zugleich Oberkassel, Oberpleis, Römlinghoven, Vinxel, Stieldorf, Rauschendorf und Uthweiler. Königswinter.

Demonstration gegen den Kapp-Lüttwitz-Putsch
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Kapp-Putsch und Rote Ruhrarmee

[Rheinprovinz und Berlin, 1920] Die junge Weimarer Republik war nicht gefestigt. Die tiefe Spaltung des Landes, der Hass und die Gewaltbereitschaft bedrückten auch Kathi und Max.

Antwerpen, 1920
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Verhandlungen mit Belgien

[Belgien, 1920/21] Seit kurzem waren Joscha und Marie in Brüssel. Österreich und Belgien verhandelten ein Abkommen zur Regelung der österreichischen Schulden an belgische Staatsangehörige, da wollte er helfen.

Stübchen Im Winter
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Ein schwerer Neuanfang

[Rheinprovinz, 1920/21] Die junge Weimarer Republik wurde von Anfang an von den Folgen des Ersten Weltkriegs überschattet. Ihr wurde der verlorene Krieg und alle bitteren Folgen angelastet.

Jahrhundertjahrgang 1921
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Ein Jahrhundertjahrgang

[Rheinprovinz, 1921] Das Jahr 1921 war ein bewegtes Jahr. Reichskanzler Wirth (Zentrum) sah keine andere Möglichkeit, als den Reparationsforderungen der Alliierten nachzugeben und auf Einsicht zu hoffen.

Separatistenpartei RRVP, 1921
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Rheinlandfragen

[Rheinprovinz, 1920/22] Nach dem gescheiterten Putsch in Wiesbaden im Juni 1919 war der bislang prominenteste Separatist Dorten für einige Monate weg vom Fenster. Dafür machte nun Joseph Smeets von sich reden.

Fememorde
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„Novemberverbrecher“

[Deutschland, 1921/22] Ende August hing eine schwarze Stoffrosette im Fenster des „Stübchens“, daneben eine schwarz-rot-goldene. Am 26. August 1921, war Matthias Erzberger im Schwarzwald erschossen worden.

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Naturschutzgebiet Siebengebirge

[Rheinprovinz, 1922/23] Alte Steinbrüche sollten wiederöffnet werden. Doch das Siebengebirge bekam Unterstützung vom Kölner OB Konrad Adenauer, und die Weimarer Verfassung schrieb den Naturschutz fest.

Einmarsch französischer Soldaten ins Ruhrgebiet
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Ruhrbesetzung

[Deutschland, 1923] Als Deutschland zum Ende des Jahres 1922 mit Kohle- und Holzlieferungen im Rückstand war, stellte die alliierte Reparationskommission einen Verstoß gegen den Versailler Vertrag fest.

Schlange vor einem Lebensmittelgeschäft, Berlin 1923
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Inflation

[Rheinprovinz, Spätsommer 1923] Tag um Tag, Woche um Woche ging ins Land. Der passive Widerstand forderte große Opfer. Aber nichts deutete auf ein Einlenken Frankreichs oder ein Eingreifen der Alliierten hin.

Alliierte Patrouille am Rhein, Bonn
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Soll das Rheinland versacken?

[Rheinprovinz, Ende 1923] Der passive Widerstand war zu Ende. Kathi war verzweifelt und auch wütend. Ihr war klar, dass Reichskanzler Stresemann angesichts der verheerenden Folgen keine Wahl geblieben war.

Separatistenflagge, Sturmglocke in Oberpleis
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Die Separatisten schlagen los

[Rheinprovinz, Oktober 1923] Die junge Weimarer Republik durchlitt ihr schwerstes Jahr. In den besetzten Gebieten waren viele Menschen demoralisiert und fühlten sich von der Regierung im fernen Berlin im Stich gelassen.

Berlin, Ausgabe der neuen Rentenmark
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Zwischen Hoffen und Bangen

[Rheinprovinz, 1923] Ein schlimmes Jahr ging zu Ende. Am 23. November verlor Reichskanzler Stresemann eine Vertrauensabstimmung im Reichstag und trat zurück. Neuer Regierungschef wurde der Kölner Wilhelm Marx.

Weihnachtsansprache des Kanzlers Wilhelm Marx 1923
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Der Reichskanzler im Radio

[Rheinprovinz und Deutschland, 1923/24] Das Weihnachtsfest am Ende eines verheerenden Jahres stand vor der Tür. Susan und Kathi schmückten ihr „Stübchen“ so gut es ging, und schafften Essen herbei.

London 1924, Dawes-Plan
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Dawes-Plan

[Rheinprovinz, 1924] Das Krisenjahr 1923 hatte tiefe Spuren hinterlassen. Während des passiven Widerstandes hatten sie monatelang gekämpft, Entbehrungen ertragen und dem zermürbenden Druck standgehalten.

Siebengebirge und Rhein von Rolandseck
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„Goldene“ Zwanziger Jahre

[Rheinprovinz, 1924/25] Die Weimarer Republik hatte das Krisenjahr 1923 überstanden. Durch den Dawes-Plan kam die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung. Die „Goldenen Zwanziger Jahre“ begannen.

Reichspräsidentenwahl 1925
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Hindenburg wird Reichspräsident

[Rheinprovinz und Deutschland, 1925] Reichspräsident Friedrich Ebert war im Alter von erst 54 Jahren verstorben. Nun wurde, zum ersten Mal, ein Reichspräsident direkt vom Volk gewählt.

Rhein und Siebengebirge, Jahrtausendfeiern 1925
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Jahrtausendfeiern 1925

[Rheinprovinz, Frühsommer 1925] Hindenburg leistete seinen Eid auf die Verfassung. Viele waren überrascht, wie korrekt er sein Amt ausübte, fassten wie Außenminister Stresemann nach großer Skepsis langsam Vertrauen.

Gustav Stresemann vor dem Völkerbund, Septembern1926
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Verständigungspolitik

[Deutschland, 1925] Seit dem 5. Oktober 1925 verfolgte man gespannt die Nachrichten, denn erstmals seit Kriegsende waren die wichtigsten Staatsmänner Europas in Locarno zusammengekommen.

Köln, Abzug der Briten
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Abzug aus Bonn und Köln

[Rheinprovinz, Anfang 1926] Der Dawes-Plan und die Locarno-Verträge standen für eine Verständigung mit den Alliierten; die Verständigungspolitik kam nun auch den Menschen in den besetzten Gebieten zugute.

Rhein, Königswinter und Drachenfels
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Aufschwung – auf Pump

[Deutschland, 1926/28] Wirtschaftlich ging es endlich aufwärts in der Weimarer Republik. Nach all den schlimmen Jahren hätte man fast die Welt aus den Angeln heben mögen. Clärenore Stinnes fuhr mit ihrem Auto um die Welt.

Autofabrikation
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Dawes-Plan und Young-Plan

[Deutschland, 1928] Nach dem Dawes-Plan wurde 1928 erstmals die Normalannuität von 2,5 Milliarden Reichsmark fällig. Das entsprach 12,4 Prozent der deutschen Staatsausgaben und immerhin 3,3 Prozent des Volkseinkommens.

Schwarzer Freitag 1929 in New York
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Weltwirtschaftskrise

[Amerika, 1929] Acht Jahren waren Joscha und Marie nun in den USA.  Nach all den Jahren der Entbehrungen war Joschas Jugendtraum, sein Land in den USA zu vertreten, doch noch wahr geworden.

Der umstrittene Young-Plan
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Kampagne gegen den Young-Plan

[Deutschland, Dezember 1929] Der Börsencrash in New York, der Schwarze Freitag, weitete sich schnell zu einer Weltwirtschaftskrise aus, die auch Deutschland in den Abgrund zu reißen drohte.

Kabinett Brüning, bei der Beerdigung von Hermann Müller, Hindenburg
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Präsidialkabinett Brüning

[Deutschland,  Anfang 1930] Millionen Menschen waren arbeitslos, ihnen drohte sozialer Abstieg und Obdachlosigkeit. Banken brachen zusammen, Konzerne meldeten Konkurs an und die Ausfuhr brach ein.

Reichspräsident von Hindenburg am Deutschen Eck, Kobblenz 1930
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Revanche statt Versöhnung

[Rheinprovinz, 1930] Am 30. Juni 1930 wurde als letztes die fünfzehnjährige „Mainzer Zone“ geräumt. Nun überschlug man sich mit „Jubel- und Befreiungsfeiern“. Aber es waren rein deutsche Veranstaltungen.

Zerstörtes jüdisches Kaufhaus Wertheim, Berlin
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Wahlsieg der NSDAP

[Deutschland, 1930] Max war wütend. Was hatte denn Reichspräsidenten und den Reichskanzler nur bewogen, in solch krisengeschüttelter Zeit den Reichstag aufzulösen und Neuwahlen auszuschreiben?